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Laminat verlegen: worauf es laut Hersteller ankommt

Quick-Step beschreibt für sein Laminat eine schwimmende Verlegung mit Klicksystem. Entscheidend sind die Vorbereitung und die Anleitung des konkreten Produkts. Untergrund, Unterlage und die Planung der Reihen gehören deshalb vor dem Start zusammen.

Vor dem Verlegen: Untergrund prüfen

Laut Verlegeanleitung des Herstellers soll der Untergrund eben, stabil und sauber sein. Vor der Verlegung ist nach losen Teilen zu suchen. Bei vorhandenen Fliesen oder Unebenheiten verweist der Hersteller auf seine Verlegeanleitung.

Für Fussbodenheizung gibt es eine eigene Anleitung. Massgeblich ist die Verlegeanleitung Ihres Produkts.

Ein Beispiel einer Herstelleranleitung finden Sie bei Quick-Step: Laminat verlegen.

Unterlage und Feuchtigkeitsschutz

Die Wahl der Unterlage ist laut Herstellerangabe entscheidend. Bei einer Unterlage mit integrierter Dampfsperre werden die Verbindungen mit der vorgesehenen Lasche oder mit Klebestreifen geschlossen. Bei anderen Unterlagen sind die Reihen nach Herstellerangabe mit Klebeband zu verbinden, damit die Verlegung feuchtigkeitsbeständig ist.

Die Verlegung: Punkte, die Fehler vermeiden

Quick-Step nennt für sein Laminat diese Punkte:

  • Aus Raum- und Dielenbreite vorab die ganzen Reihen ermitteln; die letzte Diele soll mindestens 5 cm breit bleiben.
  • Dielen aus den Paketen mischen, damit gleiche Muster und Farbvariationen nicht nebeneinanderliegen.
  • Die erste Reihe entlang der längsten Wand beginnen, aber nicht bündig anlegen, da Wände meist nicht gerade sind.
  • Stossfugen benachbarter Reihen versetzen; Quick-Step empfiehlt mindestens 30 cm.
  • Das Laminat schwimmend verlegen, nicht verkleben, und den vorgesehenen Dehnungsabstand zur Wand berücksichtigen.
  • Den Abschluss mit Sockelleisten und Profilen nach den Angaben im technischen Datenblatt ausführen.

Selbst verlegen oder einen Bodenleger beauftragen?

Ein unebener Untergrund, Fussbodenheizung, ein zu entfernender alter Belag oder viele Türen und Ecken sprechen dafür, die Ausführung mit einem Fachbetrieb zu klären. Dabei gehört auch die Vorbereitung des Bodens zum zu vereinbarenden Umfang.

Erneuerungen und Änderungen an der Mietsache benötigen nach Art. 260a OR die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft; die Wiederherstellung kann sie nur verlangen, wenn dies schriftlich vereinbart wurde.

Wenn Sie das Laminat verlegen lassen möchten, können Sie über Top-Offerten Offerten von Bodenlegern vergleichen; dort finden Sie auch Hinweise zu alten Kunststoffbelägen und zur Zustimmung in der Mietwohnung.

Häufige Fragen zum Laminat verlegen

Was muss unter Laminat verlegt werden?

Laut Herstellerangabe gehört die passende Unterlage zum Aufbau. Verbindungen einer integrierten Dampfsperre beziehungsweise die Unterlagenreihen werden nach Herstellerangabe geschlossen.

Kann man Laminat auf Fliesen verlegen?

Das hängt vom vorhandenen Untergrund und von der Anleitung des Laminats ab. Quick-Step verweist bei Fliesen, Unebenheiten und Fussbodenheizung auf die entsprechenden Verlegeangaben.

Wie viel Versatz braucht es zwischen den Reihen?

Quick-Step empfiehlt für sein Laminat mindestens 30 cm Versatz zwischen den Stossfugen. Prüfen Sie den Wert für das konkret gewählte Produkt.

Darf ich in der Mietwohnung Laminat verlegen?

Für Erneuerungen und Änderungen brauchen Sie die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft. Eine Wiederherstellung kann nach deren Zustimmung nur verlangt werden, wenn sie schriftlich vereinbart wurde.

Was kostet es, Laminat verlegen zu lassen?

Fläche, Untergrund, Entfernen des alten Belags und Sockelleisten beeinflussen den Preis; verbindlich ist die jeweilige Offerte. Mehrere Angebote bei gleichem Umfang ermöglichen einen Vergleich.

Philipp Etter
Philipp Etter
Gründer von top-offerten.ch

Philipp Etter hat selbst eine Umzugs- und Reinigungsfirma aufgebaut und 2008 top-offerten.ch gegründet. Seither hat er mit top-offerten über 335'000 Anfragen an geprüfte Schweizer Fachfirmen vermittelt – die Tipps in diesem Ratgeber stammen aus dieser täglichen Praxis.

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